phnom phen erscheint auf dem ersten blick nicht als, dass was wir erwartet haben... nach all dem was ich ueber die geschichte gelesen habe... und nach dem noch nicht solange gewesenen disaster der roten khmer in dieser stadt... erschien uns eine stadt die voller leben, farben und praechtigen bauten und paerke erblueht....
am naechsten tag hat uns sakoll abgeholt und uns die stadt gezeigt... zuerst halt die harten sachen... das beruechtigte killingfield.. an dem die roten khmehr tausende von maenner, frauen und kinder hingerichtet und in massengraeber begraben haben... ein turm mit schaedeln soll an das massaker erinnern, dass solches nie mehr geschehen soll...
ich bin kein fan von solchen dingen... es ist fuer mich eher eine tortur soetwas anschauen zu gehen... doch mit einigen gespraechen mit ming habe ich verstanden, dass es wichtig ist, denjenigen zu gedenken, die gefallen sind... doch als wir dann noch die ehemalige schule besichtigt haben, dass sozusagen ein konzentrationslager war, im welchen die leute auf brutalsterweise gequaelt, gefoltert und wie tiere gehalten wurden... war es genug..... dieses land ist vier jahre durch die hoelle gegangen und hatte auch spaeter einen schwierige zeit... somit ist es auch sehr verstaendlich, dass hier die bevoelkerung sehr arm ist...
als wir so mit sakoll die ganze zeit rumzogen und tempel und weitere dinge besuchten... haben wir uns ziemlich schnell angefreundet... er ist ein ziemlich lustiger kauz und ultralieb... er hat uns zu sich nach hause zum essen eingeladen... und wir haben dankend angenommen... er wohnt ausserhalb der stadt an einem bahngleis in einer blechhuette mit seiner frau uns seinen vier supersuessen toechtern... es war ein fantastischer abend am welchen wir massig whiskey tranken und uns genial verstanden... er ist ein guter freund!!!!
am naechsten tag gings weiter mit dem bus in richtung sueden wo wir nach einer schrecklichen nacht am ballermann strand sihanoukville, zur bamboo island gefluechtet sind und drei tage uns mal endlich wiedermal von den staedten erholt haben... es war einfach fantastisch... kein strassen laerm.. niemand der etwas verkaufen moechte... einfach nur unsere bungalow und unendlich ruhe.... doch nach drei tage war genug und wir zogen weiter...
an der kueste angekommen wurde uns ein share taxi vermittelt... warum nicht das taxi mit zwei anderen teilen... wird dann guenstiger... doch als wir dann noch das andere paerchen abgeholt haben... sagte uns der taxifahrer... das in cambodia in einem taxi sechs oder acht leute platz haben... zuerst dachte ich er mache spass... doch es war sein bitterer ernst... er verlangte je zwei dollar mehr.. oder er fuelle das taxi... wir, natuerlich nicht bereit mehr zu bezahlen... nahmen wir zusammen auf dem vorderen sitz platz und hinten quetschten sich vier in das kleine auto hinein... und als waere das nicht genugt... nahm er noch einen hund zwischen die beine als transport.... unterwegs stellte er ab und zu die sirene an... und somit erfuhren wir, dass er eigentlich polizist ist und die taxifahrten als zusatz verdienst macht... unglaublich nicht....???
in kampot angekommen wollten wir eigentlich in die elefanten bergen hiken und eine verlassene stadt besuchen... doch da die strassen gerade neu gebaut werden (fuer sage und schreibe 2 jahre) und somit nicht auf eigene faust erkundbar sind (minen usw.) zogen wir wieder weiter nach phnom phen... doch davon in einem weiteren bericht...
lieber gruss und dicke kuessen an alle
marco und ming
2 Kommentare:
hi ihr lieben!
alles klar bei euch? die bilder sind sehr eindrücklich - finde das einfach supertoll, dass ihr zwei das andere ende der welt entdeckt. freue mich riesig euch zu sehen und zu knuddeln : ). bis die tage meine lieben!
hey weltenbummler! wird wieder mal zyt für än iitrag. mir wänd news!
all the best. bisous
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