Sonntag, 9. März 2008

phnom phen haelt uns fest.... (von phnom phen und angkor wat)

zurueck in phnom phen gingen wir unserem lieblings-reise-rythmus nach... einfach in den tag hineinleben :) essen gehen, neue orte erkunden und sogar einen besuch im fitness-center (welcher eher einem old school rocky-baracken center aehnelte)....







zudem haben wir noch ein bekanntes gesicht vom klang und kleid getroffen... lurker und seine freundin waren per zufall auch gerade in der city...




leider wurde ich am naechsten tag krank... bronchitis von seiner ueblen seite... und wer schon mal ne bronchitis hatte kann mir sicherlich nachvollziehen das so einen krankheit bei 36grad nicht wirklich ein zuckerschlecken ist... doch zum guten glueck ist ming die beste krankenschwester, welche man sich wuenschen kann... die mich dann wieder gesund paeppelte... in diesen tagen war dann auch noch das chinesische new year... die ganze stadt war wie veraendert und man sah ueberall feste, drachen und loewentaenze...





da wir dann halt noch einiges laenger in der stadt waren... haben wir lurker und fabienn dann nochmals getroffen als sie von vietnam zurueckgekehrt sind... war echt ne coole begegnung mit euch!!!! und noch ein kleiner tipp... falls ihr nach phnom phen reist... nehmt bitte mit unserem freund sakhol kontakt auf... er ist in der city tucktuck fahrer und kann euch die besten orte zeigen... hier die adresse: koungkosall@hotmail.com oder phone: +855 1298 14 89



obwohl uns phnom phen sehr ans herzen wuchs... mussten wir weiter... muessen am 19.februar in malaysia sein... somit ging's per boot weiter in das beruechtigte siem reap wo sich die alten ruinen angkor wat befinden... mein ueberhaupt wichtigstes, kulturelles ziel unserer suedostasien reise...

und angkor wat haelt was es verspricht... von den vielen tempeln und ruinen, die ich auf meinen reisen besuchte, ist angkor wat wohl das spektakulaerste und ueberwaeltigste was ich jeh gesehen habe... diese bauten erzaehlen von einer heroischen epoche... die verschmelzung zwischen unglaublichen, menschlichen schaffen und der natur, welche sich als grandiosen architekten entpuppt rauben uns dauernd den atem....





zuerst erkundeten wir das gebiet mit einem tucktuck driver... die aber ziemlich muehsam sind... somit haben wir uns entschlossen den naechsten tag mit dem velo umherzuziehen was einen sensationelle idee war... somit konnten wir uns soviel zeit nehmen wie wir wollten und sportlich war's ja auch :) im grossen und ganzen... angkor wat geht einem tief unter die haut... auch wenn es von touristen horden nur so wimmelt...






ich glaube in ganz suedostasien hat es keinen so grossen graben, zwischen arm und reich, wie in siem reap... ausserhalb der stadt leben die menschen wortwoertlich im dreck und unter den schlimmsten verhaeltnissen... doch in der stadt scheint der rubel zu rollen... sei es in den pick feinen luxushotels oder in den bar und essstrassen wo es lokale hat... die stilmaessig vom feinsten sind.... bis anhin bin ich mir noch nie so sehr als supertourist vorgekommen... doch hier sind selbst wir rucksacktouristen dicke dollarnoten... wir hoffen schwer das sich dieses land von dem schweren uebel befreien kann und einen neues, faires cambodia aufbauen werden!!!


wir genossen unsere letzten tage sehr in siem rap und zogen mit wehmut weiter nach bangkok... und dann weiter nach kuala lumpur

Sonntag, 3. Februar 2008

ankunft in pnom phen

als ich meinen ersten fuss aus dem bus bewegte wurde ich schon von einer horde von tuktuk drivern belagert... mister.. you want a cheap hotel... mister... mister... mister... doch schon gewoehnt aus vietnam und mit tipp von unserem tauchlehrer kuong... konnten wir mit einem serioesen tuktuk driver namens sakoll ein supercooles hostel finden...

phnom phen erscheint auf dem ersten blick nicht als, dass was wir erwartet haben... nach all dem was ich ueber die geschichte gelesen habe... und nach dem noch nicht solange gewesenen disaster der roten khmer in dieser stadt... erschien uns eine stadt die voller leben, farben und praechtigen bauten und paerke erblueht....

am naechsten tag hat uns sakoll abgeholt und uns die stadt gezeigt... zuerst halt die harten sachen... das beruechtigte killingfield.. an dem die roten khmehr tausende von maenner, frauen und kinder hingerichtet und in massengraeber begraben haben... ein turm mit schaedeln soll an das massaker erinnern, dass solches nie mehr geschehen soll...


ich bin kein fan von solchen dingen... es ist fuer mich eher eine tortur soetwas anschauen zu gehen... doch mit einigen gespraechen mit ming habe ich verstanden, dass es wichtig ist, denjenigen zu gedenken, die gefallen sind... doch als wir dann noch die ehemalige schule besichtigt haben, dass sozusagen ein konzentrationslager war, im welchen die leute auf brutalsterweise gequaelt, gefoltert und wie tiere gehalten wurden... war es genug..... dieses land ist vier jahre durch die hoelle gegangen und hatte auch spaeter einen schwierige zeit... somit ist es auch sehr verstaendlich, dass hier die bevoelkerung sehr arm ist...




als wir so mit sakoll die ganze zeit rumzogen und tempel und weitere dinge besuchten... haben wir uns ziemlich schnell angefreundet... er ist ein ziemlich lustiger kauz und ultralieb... er hat uns zu sich nach hause zum essen eingeladen... und wir haben dankend angenommen... er wohnt ausserhalb der stadt an einem bahngleis in einer blechhuette mit seiner frau uns seinen vier supersuessen toechtern... es war ein fantastischer abend am welchen wir massig whiskey tranken und uns genial verstanden... er ist ein guter freund!!!!




am naechsten tag gings weiter mit dem bus in richtung sueden wo wir nach einer schrecklichen nacht am ballermann strand sihanoukville, zur bamboo island gefluechtet sind und drei tage uns mal endlich wiedermal von den staedten erholt haben... es war einfach fantastisch... kein strassen laerm.. niemand der etwas verkaufen moechte... einfach nur unsere bungalow und unendlich ruhe.... doch nach drei tage war genug und wir zogen weiter...



an der kueste angekommen wurde uns ein share taxi vermittelt... warum nicht das taxi mit zwei anderen teilen... wird dann guenstiger... doch als wir dann noch das andere paerchen abgeholt haben... sagte uns der taxifahrer... das in cambodia in einem taxi sechs oder acht leute platz haben... zuerst dachte ich er mache spass... doch es war sein bitterer ernst... er verlangte je zwei dollar mehr.. oder er fuelle das taxi... wir, natuerlich nicht bereit mehr zu bezahlen... nahmen wir zusammen auf dem vorderen sitz platz und hinten quetschten sich vier in das kleine auto hinein... und als waere das nicht genugt... nahm er noch einen hund zwischen die beine als transport.... unterwegs stellte er ab und zu die sirene an... und somit erfuhren wir, dass er eigentlich polizist ist und die taxifahrten als zusatz verdienst macht... unglaublich nicht....???

in kampot angekommen wollten wir eigentlich in die elefanten bergen hiken und eine verlassene stadt besuchen... doch da die strassen gerade neu gebaut werden (fuer sage und schreibe 2 jahre) und somit nicht auf eigene faust erkundbar sind (minen usw.) zogen wir wieder weiter nach phnom phen... doch davon in einem weiteren bericht...


lieber gruss und dicke kuessen an alle

marco und ming

leben im mekongdelta....









das mekongdelta besteht aus 9 hauptfluessen, die aus den bergen von china und tibet spriessen... und werden hier die neun drachen genannt.... das ganze leben dieser fast 17millionen hier lebenden vietnamesen, dreht sich nur um diese fluesse.. hier wird gebadet.. wasser zum essen genommen, sein geschaeft verrichtet und einfach alles... viele leben auf ihren booten und verkaufen gemuese und anderes auf den floating markets...






hier sind auch viele produktionsstaetten die z.b. reisnudeln, reis, coconutcandys, schnaps und raeucherstaebchen produzieren... doch am spannensten war es mit dem boot durch die dichbewachsenen fluesschen zu kurven und somit das leben auf dem fluss eins zu eins erforschen zu koennen...



ein bischen makaber war der besuch bei einer krokodilfarm... wo tausende krokos in kaefigen gehalten werden und spaeter zu taschen, stiefeln uns sonstiges verarbeitet werden... mailand und paris laesst gruessen...






bald gehts weiter nach cambodia.... schade... denn vietnam ist einfach wunderschoen und wir werden sicherlich wieder hierher kommen...!!!!
marco und ming

saigon... eine stadt zum verlieben....

mit dem formel eins fahrenden busdriver, gings weiter in die beruechtigte ho chi minh city oder besser bekannt als saigon....

schon als wir mit dem bus durch die stadt fuhren, gefiel mir die city auf anhieb... lauter alte franzoesische bauten gemischt mit asiatischen und neumodischen haueser, verleiht es dieser stadt den so bekannten charm....


doch die stadt scheint zu explodieren... in den letzten vier jahren... hat sich die einwohnerzahl von 6 millionen auf 11 millionen gesteigert.. und somit ist die motoraddichte unglaublich.... und auch hier eroeffnet sich fuer uns ein noch groesseres, kulinarisches erlebniss... hier giebts einfach alles und sooooooo superkoestlich, dass wir die ganze zeit nur am essen sind...






und jaja.. klar haben wir uns auch die stadt angeschaut... die menschen hier sind offen und ich werde die ganze zeit angehauen.. woher ich komme und so bin ich staendig am plaudern.... laestig sind nur die tuk tuk driver und die strassen haendler... kann es kaum noch hoeren.. hey mister.. how are you.. were you are going... you buy something???? doch man gewoehnt sich schnell daran und irgendwann habe ich das klassische neinlaecheln drauf welche alle mit einem laecheln erwidern und mich in ruhe lassen....

in vietnam wird man automatisch mit der geschichte des landes konfrontiert... ob man die augen davor verschliessen moechte oder nicht... es ist nunmal die realitaet, dass hier schreckliches passiert ist.. und somit haben wir uns auch damit auseinandergesetzt... wir waren im ho chi minh museum im welchen die schrecklichen tage des vietnamkrieges gezeigt wird... und obwohl meiner ansicht hier noch humane bilder und dinge gezeigt wurden, faehrt es einem ganz tief unter die haut.... auch einen ausflueg zu den beruechtigten chu chi tunnel haben wir gemacht... wo die kommunisten sich wortwoertlich unter der erde versteckt haben... anscheinend gibt es dort ein ueber 200km langes tunnelsystem von dem wir ein stueck selbst durchgeroppt sind... die tunnels sind nicht groesser als 60cm durchmesser.. somit war auch klar das ich ein paar mal stecken geblieben bin.... vieles was wir gesehen haben, war ziemlich schrecklich und erinnerte an unbeschreiblich grausamen zeiten... ich habe in einem buch gelesen, dass die amerikaner ueber gewisse gebiete drei jahre lang, jeden tag, 800hundert bomben abgeworfen haben... usw.... doch es bringt nichts seine augen davor zu verschliessen... wir gedenken den gefallenen und hoffen, dass sich so etwas nie wieder wiederholt!!!!!





bald gehts weiter ins mekongdelta....

marco und ming

tauchen im suedchinesischen meer (na thrang)







nach unseren kalten tagen in nordvietnam, kamen wir im suedlichen teil von mittelvietnam an.. an der kueste von na thrang.. (uebrigens immer mit schlafbussen unterwegs.. ein bischen eng, doch gegenueber normalen bussen saubequem...



doch besser schlafend, wenn man den fahrern zusieht, wie die um die strassen kurven, kann man es schon mit der angst bekommen) an der die koenige von vietnam schon zur erholung fuhren... hier haben wir uns kurzum entschlossen einen padi tauchkurs zu nehmen... was hier zu einen spotpreis erhaeltlich ist... und so lernten wir unseren tauchmentor kuong kennen... ein supercooler vietnamese mit echtem supercoolen, humor... welches unsere tauchstunden zu einem spannenden und witzigen erlebnis machte...




zudem haben wir auch mal ein motorbike gemietet und sind durch die gegend herumgefetzt... wasserfaelle gesehen oder einfach die landschaft genossen...




unterwegs haben wir noch eine saulustige entdeckung gemacht :)




doch wie schon erwaehnt.. in der stadt war das fahren eher ein abenteuer... und somit war ich als fahrer am abend fix und fertig... aber am schluss wurde ich mit einem super tollen barbecue belohnt :) echt lecker



nach einige magenschmerzen und diarria am anfang haben wir uns dann schlussendlich wieder getraut auf der strasse zu essen, was natuerlich sehr lecker war... hier hot plate with beef and fried egg.... hmmmmm:


auf jedenfall war der 6taegige aufenthalt in na thrag eine unvergessliche zeit und wir danken kuong und dem ganzem sailing club team!!!!!!
marco and ming